Wissenswertes / Interesante


LM- Erfahrungen PDF Imprimir Correo electrónico
Hallo Silke,
ich habe auf Eurer HP gelesen, dass Ihr Erfahrungsberichte von LM-Hunden möchtet. Evi müsste mich und meine Chaca noch kennen (bin eine Freundin von Heidi mit Belle). Ein paar Fotos schicke ich Euch auch. Nun aber meine LM-Erfahrungen:
Meine Chaca bekam ich am 13.4.2006 von Progat. Im 1. Jahr bekam sie schuppige Ohren und ich befürchtete Räude. Ein Bluttest bei Dr. Gomez ergab leider die Diagnose LM. Da ich mich bis dahin überhaupt nicht mit dieser Krankheit auseinander gesetzt hatte, stand ich in der Praxis und habe erstmal losgeheult - für mich war es das Todesurteil für meinen Hund. Aber wir haben den Kampf aufgenommen. Sie bekommt täglich Allopurinol (ein Mittel aus der Humanmedizin gegen Gicht). Leider hat sie es über einen langen Zeitraum (als ich selbst noch in Spanien lebte) viel zu hoch dosiert eingenommen. Heute - wo ich selbst schon fast medizinische Berichte über Leishmaniose verfassen könnte, da ich mich ständig mit dem Thema befasse und ausserdem Mitglied im Leishmanioseforum bin - weiss ich: die Höchstdosis beträgt 30mg/kg Körpergewicht und die Mindestdosierung sind 10mg/kg Körpergewicht. Aber das wusste ich zum damaligen Zeitpunkt leider noch nicht. Seit August 2009 leben Chaca und ich wieder in Deutschland und bleiben natürlich auch hier ständig am Ball mit der Behandlung (Medikamente, grosses Blutbild mit Eiweisselektrophorese incl. Kurve und Organauswertung, Nierenwerte kontrollieren). Bis auf die damals ausgefransten Ohren - was wieder verschwand - hatte und hat (zum Glück) Chaca nie äussere Anzeichen Ihrer Krankheit (keine offenen Geschwüre, keine Brillenbildung, kein Fellverlust usw.). Man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass es ein kranker Hund ist. Aber auch diese Hunde können und werden es auch sehr oft normal alt werden. Ein Problem der Behandlung mit Allopurinol darf man nicht verschweigen: man behandelt damit die LM, aber belastet dadurch leider die Nieren. Somit müssen wir diese auch mitbehandeln, da die Nierenwerte nicht im Normalbereich sind. Somit bekommt Chaca aktuell täglich 2x 1/2 Allopurinol, 3x1 Reneel NT (für die Nieren) sowie ebenfalls für die Nieren (homöophatisch) Dienstags 3 verschiedene Mittel gespritzt und Mittwochs und Sonntags jeweils eine Spritze mit einem Kombipräparat. Ausserdem koche ich ihr Essen purinarm, d.h. mit weniger Fleischanteil und nur Geflügelfleisch. Das hört sich alles sehr viel an: aber ist es die Liebe und Treue eines Hundes nicht wert? Ich meine ja. Und in vielen Fällen braucht man ja - wenn die Nieren nicht angegriffen sind - NUR mit Allopurinol zu behandeln.
Mein Appell an alle, die bewusst einen LM-Hund aufnehmen oder - wie in meinem Fall - nach der Adoption die Diagnose erhalten:
Nicht in Panik verfallen. Das ist KEIN Todesurteil. Ein Todesurteil wäre es für den erkrankten Hund nur dann und das mit Sicherheit, wenn er niemanden hätte, der sich um ihn und eine entsprechende Behandlung kümmert.
Seit August 2011 habe ich einen zweiten Hund. Und meine Chaca, die nun ca. fast 7 Jahr alt ist, rennt mit Malú durch die Felder und hat Spass. Und diesen Spass zu sehen, wiegt allles wieder auf.
Vielleicht helfen ja meine Erfahrungen etwas. Denn einige Unwissende meinen auch heute leider immer noch, wenn man einen Hund mit LM hat, kommt es dem gleich als ob man die Pest einschleppt. Leider.
Viele liebe Grüsse
Martina mit Chaca und Malú
 
 
La realidad de los galgos / Das Schicksal der Galgos PDF Imprimir Correo electrónico
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Leishmaniose und ihre Folgen PDF Imprimir Correo electrónico

Im Kampf gegen die Sandmücke

Übertragen wird die Leishmaniose durch stechende Sandmücken. Die Erreger, die so genannten Leishmanien, vermehren sich im Darm der Mücke, wandern in den Vorderdarm zurück, und gelangen so beim Stechen in die Haut des Hundes, oder Menschen. Hier werden sie von den weißen Blutzellen übernommen, vermehren sich und gelangen über die Blutbahn in die inneren Organe.

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FeLV, das feline Leukämievirus – der Katze schlimmster Feind PDF Imprimir Correo electrónico
FeLV, das feline Leukämievirus, ist eine der häufigsten Todesursachen bei Hauskatzen. Die Infektion mit dem tückischen Virus kann überall geschehen, es gibt keine spezifischen Länder, in denen die Gefahr besonders hoch ist, wie zum Beispiel im Fall der Sandmücke – Überträgerin der *Leishmaniose -, die vorzugsweise in Mittelmeerländern vorkommt. Das feline Leukämievirus ist weltweit vertreten.
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