Der Mond und sein Einfluss auf die Tierwelt PDF Imprimir Correo electrónico
Die Vollmondnächte geben immer wieder Anlass zu den wildesten Spekulationen. Der Mensch schläft entweder besonders schlecht, wenn der Mond den Nachthimmel erhellt, oder er schlafwandelt. Wissenschaftler und Forscher allerdings sind sich einig, dass der Mond daran keine Schuld trägt. Vielmehr mag es die Helligkeit sein, die spezielle Lichtsensoren in der Netzhaut an unsere „innere Uhr“ weitergeben. Diese sorgt für eine verminderte Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, und das Einschlafen fällt uns schwerer als in den dunklen Nächten.

Wissenschaftlich bewiesen allerdings ist der Einfluss der Mondphasen auf die Tierwelt. Bei mehr als 600 Arten wurde das bislang dokumentiert. Der Wolf der den runden Mond anheult mag, ebenso wie der Mensch, durch die Helligkeit in der Nacht beeinflusst sein. Die Bienen jedoch scheinen mondfühlig zu sein. Sie schwärmen am stärksten bei Vollmond, werden unruhig und stechen schneller zu. Sogar der Regenwurm zeigt sich mondsüchtig. Er ist während dieser Zeit kaum zu bremsen. In unermüdlicher Aktivität gräbt er unzählige Gänge. Viele Tierarten pflanzen sich gemäß den Mondrhythmen fort, oder sie richten ihre Fressgewohnheiten danach. Es gibt Landwirte, die schwören auf bestimmte Sternenkonstellationen, um ihre Rinder zu decken. Die Jungtiere sollen besonders vital und kräftig sein. Letzteres allerdings konnte bis dato wissenschaftlich nicht belegt werden.
 
 

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